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Rapoon
Obscure Objects of Desire CD
vivo2008039CD
5904259358552

This album is about yearning. That aching emptiness that still exists when all rational processes have been exhausted.
The unobtainable,
All consuming and immaterial.
The irrelevant and the irrational.
The dark torments and the light hearted banter.
The victories and the defeats
The achievements and the failures
The loves and the losses,
When all are accounted for there remains only
The obscure objects of desire.
Robin Storey September 2008



tracks:
Part 1 touch dismissed
Part2 coffee and smoke MP3
Part3 the emptiness of institutions MP3
Part4 as close as possible MP3
Part5 program memory
Part6 post mystic MP3
Part7 the emptiness of art (I made that one that)

 
zamawiam 29 zl+poczta
***

9 EUR
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   RAPOON ist das Baby des Engländers Robin Storey, der mit "Dream Circle" bereits 1992 das erste Album seines Projektes auf den Markt brachte. Vermischt werden Dark Ambient und Ethno Ambient mit leichten Ausflügen in die Ecke Industrial, mit Hauptaugenmerk auf das Feeling und die entsprechende Wirkung der Musik.

Nachdem der erste Track auf "Obscure Objects Of Desire" eher eine Industrial-Spielwiese ist, gesellt sich schon beim zweiten Stück Intimfreund Dark Ambient eng dazu und entwickelt düstere Stimmungen und brodelnde Düster-Sounds zu maschinell rhythmischen Strukturen und Geräuschen.

Im Laufe des Albums fällt vor allem deutlich auf, dass "Obscure Objects Of Desire" mit einem Hang zu verzerrten Sounds und besonders mit enormer Vorliebe für Echo-/Hall-Effekte kreiert wurde. So werden zum Beispiel weibliche Operngesänge stark verhallt und auch übersteuert, so dass dieses typische und im Normalfall unschöne "Kratzen" entsteht, das man kennt, wenn die Lautsprecher der heimischen Anlage eher schwachbrüstig sind und extreme Bässe nicht bewältigen können.

Akustische Instrumente werden geloopt, verfremdet, mit viel Echo und/oder Hall versetzt und es wird mit dem Ergebnis so lange herumgespielt und experimentiert, bis die Möglichkeiten nahezu erschöpft sind. Highlight ist dabei ganz klar das 26minütige "The Emptiness Of Art (I Made That One That)", das von allem etwas enthält und somit die Essenz des Album darstellt.

Auch wenn RAPOON es einem ungeübten Hörer derartiger Klänge sehr schwer machen, besitzt "Obscure Objects Of Desire" einen gewissen Reiz des Ungewissen. Wie ein misslungener Drogentrip entfaltet das Album schwammige Klänge und abstrakte Geräuschkulissen, die von Wahnsinn und der Suche nach Klarheit zeugen. Im Gegenzug aber verdeutlicht es auch die geplante, gezielte, gewünschte Wirkung und ist somit das Ergebnis erfolgreicher, musikalisch-experimenteller Arbeit. "Obscure Objects Of Desire" ist fordernd und verlangt Geduld.

Punkte: 7/10 / Sickman / www.metal.de

www.rapoon.net